Eine Woche in Ägypten - unsere Erfahrungen im Pickalbatros Sea World Resort
Sonne, Meer, riesige Poollandschaften und einfach mal eine Woche abschalten - genau das haben wir uns von unserem Urlaub in Ägypten erhofft.
Im September 2025 verbrachten wir eine Woche im Pickalbatros Sea World Resort und konnten dabei nicht nur das Resort genießen, sondern auch bei einer Quad-Tour und einem Schnorchelausflug ein bisschen mehr erleben.
In diesem Artikel nehme ich dich mit durch unsere Woche in Ägypten und erzähle dir von unseren persönlichen Erfahrungen:
Wie hat uns das Resort gefallen? Was kann man dort unternehmen? Wie waren Essen, Zimmer und Anlage? Und würden wir einen solchen Urlaub noch einmal machen?
Ägypten im September - lohnt sich die Reisezeit?
Wir waren für eine Woche im September in Ägypten. Wenn du vor allem Sonne und Wärme suchst, ist Ägypten zu dieser Jahreszeit definitiv ein interessantes Reiseziel.
Für uns war es ein klassischer Bade- und Erholungsurlaub. Anders als bei einem Städtetrip oder Roadtrip hatten wir dieses Mal keinen vollgepackten Reiseplan. Die meiste Zeit haben wir tatsächlich innerhalb unserer Hotelanlage verbracht – und genau dafür eignen sich die großen Resorts in Ägypten hervorragend.
Pool, Strand, gutes Essen und abends ein bisschen Unterhaltung: Viel mehr braucht es manchmal gar nicht.
Unser Hotel: das Pickalbatros Sea World Resort
Unsere Unterkunft für die Woche war das Pickalbatros Sea World Resort – und was uns direkt bei der Ankunft aufgefallen ist, war die unglaubliche Größe der gesamten Anlage.
Wer bei einem Hotel an ein großes Gebäude mit Zimmern, einem Pool davor und einem Restaurant denkt, bekommt hier definitiv etwas anderes. Das Resort ist vielmehr wie eine kleine eigene Ferienanlage mit zahlreichen einzelnen Häusern, Wegen, Poolbereichen, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten aufgebaut. Viele kleine Häuser statt eines riesigen Hotelgebäudes
Schon bei der Einfahrt durch das große Haupttor bekommt man einen ersten Eindruck davon, wie weitläufig das Resort ist.
Die Hotelzimmer befanden sich während unseres Aufenthalts nicht alle in einem einzigen großen Gebäude. Stattdessen bestand die Anlage aus vielen kleineren Häuserblocks, die sich über das gesamte Gelände verteilten. Soweit wir es wahrgenommen haben, befanden sich in einem solchen Häuserblock jeweils ungefähr acht Hotelzimmer.
Von den einzelnen Häusern führten kleinere Wege zu den größeren Hauptwegen der Anlage. Von dort konnte man anschließend in Richtung Pools, Restaurants, Lobby oder Strand laufen.
Dadurch wirkte das Resort für uns trotz seiner enormen Größe nicht wie ein riesiger Hotelkomplex, sondern eher wie ein kleines Feriendorf.
Der Hauptbereich mit Lobby, Rezeption und Restaurants
Ungefähr im zentralen Bereich der Anlage befand sich das Hauptgebäude mit Lobby und Rezeption.
Hier spielte sich auch ein großer Teil des Resortlebens ab. Rund um diesen Bereich befanden sich unter anderem die verschiedenen Restaurants und weitere Einrichtungen. Von dort aus zog sich die Anlage anschließend noch weiter in Richtung Meer. Dabei wiederholte sich der Aufbau immer wieder: An den äußeren Bereichen standen die verschiedenen Häuserreihen mit den Hotelzimmern und dazwischen beziehungsweise zentral lagen die großen Pool- und Gemeinschaftsbereiche.
Die Wege schlängelten sich durch die gesamte Anlage, sodass es gerade in den ersten Tagen durchaus etwas zu entdecken gab. Und die Entfernungen sollte man nicht unterschätzen: Von unserem Zimmer bis zum Buffet waren wir teilweise mindestens zehn Minuten zu Fuß unterwegs. Das zeigt wahrscheinlich besser als jede Beschreibung, wie groß das Resort tatsächlich ist.
Kleine Shoppingmeile direkt im Resort
Direkt im vorderen Bereich des Resorts gab es außerdem eine kleine Shoppingmeile. Dort befanden sich verschiedene Geschäfte, sodass man für einige Dinge nicht extra die Hotelanlage verlassen musste. Unter anderem gab es eine Apotheke, mehrere Souvenirgeschäfte und einen Laden mit Kleidung. Außerdem gab es ein Geschäft, in dem wunderschöne Bilder verkauft wurden.
Wir hatten tatsächlich kurz überlegt, eines davon als Erinnerung an unseren Ägyptenurlaub mitzunehmen. Am Ende haben wir uns dann doch dagegen entschieden – hauptsächlich, weil wir keine vernünftige Möglichkeit gesehen haben, das Bild sicher und unbeschädigt in unserem Koffer nach Deutschland zu transportieren.
Trotzdem fanden wir es schön, abends auch einfach mal durch die kleinen Geschäfte schlendern zu können.
Gerade die Apotheke direkt auf der Anlage kann außerdem praktisch sein, wenn man während des Urlaubs kurzfristig etwas benötigt.
Eigener Wasser- und Rutschenbereich für Kinder
Auch für Familien mit Kindern wurde bei der Gestaltung der Anlage einiges geboten.
Es gab einen separaten Kinderbereich mit mehreren Wasserrutschen und verschiedenen Wasserspielmöglichkeiten. Soweit wir gesehen haben, gab es dort ungefähr drei bis vier unterschiedliche Rutschen sowie weitere Attraktionen für Kinder.
Was ich persönlich besonders angenehm fand: Dieser Bereich war etwas von den übrigen Poolbereichen getrennt.
Für Familien bedeutet das, dass die Kinder einen eigenen Bereich haben, in dem sie spielen, rutschen und sich austoben können.
Gleichzeitig war diese Aufteilung für uns als Paar ohne Kinder ebenfalls angenehm. Wer einfach ruhig am Pool liegen, lesen oder entspannen möchte, konnte sich einen der anderen Poolbereiche suchen und war nicht automatisch mitten im Kinder- und Rutschenbereich.
Ich finde, das ist eine ziemlich gute Lösung, weil dadurch Familien und Ruhesuchende gleichermaßen ihren passenden Bereich finden können.
Eine Anlage, in der man eine Woche verbringen kann
Durch diesen Aufbau haben wir während unserer Woche schnell gemerkt, dass das Pickalbatros Sea World Resort tatsächlich darauf ausgelegt ist, dass man einen Großteil seines Urlaubs innerhalb der Anlage verbringen kann. Es gab verschiedene Poolbereiche, einen eigenen Strandabschnitt, mehrere Restaurants und Bars, kleine Geschäfte, Sportmöglichkeiten, Unterhaltung und einen separaten Wasserbereich für Kinder.
Dazu kamen die vielen kleinen Häuser und Wege, durch die das Ganze für uns eher wie ein kleines Urlaubsdorf als wie ein klassisches Hotel wirkte. Natürlich bedeutet die Größe auch, dass man teilweise ein paar Minuten unterwegs ist, wenn man beispielsweise vom Zimmer zum Restaurant oder zum Strand möchte. Uns persönlich hat das allerdings nicht gestört. Im Gegenteil: Wir fanden es schön, nach dem Essen noch ein Stück durch die gepflegte Anlage zu laufen oder auf dem Weg zum Pool immer wieder andere Bereiche des Resorts zu sehen.
Gerade wenn man – so wie wir – eine Woche hauptsächlich im Resort verbringen möchte, fanden wir die Größe und die vielen verschiedenen Bereiche deshalb eher positiv.
Unser Zimmer – das Upgrade hat sich für uns gelohnt
Direkt bei unserer Ankunft im Pickalbatros Sea World Resort wurde uns an der Rezeption ein Zimmerupgradeangeboten. Für unseren gesamten Aufenthalt hätte uns das, soweit wir uns erinnern, ungefähr 100 bis 150 Euro zusätzlich gekostet.
Eigentlich hätten wir das Upgrade überhaupt nicht gebraucht – schließlich waren wir nur zu zweit und auch unser ursprünglich gebuchtes Zimmer hätte vermutlich vollkommen ausgereicht. Trotzdem haben wir uns spontan dafür entschieden. Und rückblickend müssen wir sagen: Für uns hat sich das Upgrade definitiv gelohnt.
Viel mehr Platz als erwartet
Unser neues Zimmer war wirklich riesig und eher wie eine kleine Suite aufgebaut.
Wenn wir die Zimmertür geöffnet haben, standen wir zunächst in einem kleinen Flurbereich. Dort war genügend Platz, um beispielsweise unsere Koffer abzustellen, ohne dass diese anschließend mitten im Zimmer herumstanden. Direkt links vom Flur befand sich das Badezimmer. Dieses war ebenfalls schön groß und verfügte über eine ebenerdige Dusche. Auch mit dem Wasserdruck waren wir während unseres Aufenthalts zufrieden – vielleicht kein spektakuläres Detail, aber definitiv etwas, das im Urlaub einen Unterschied machen kann. Vom Flur aus ging es anschließend weiter in den eigentlichen Schlafbereich.
Dort stand unser großes Bett und direkt gegenüber befand sich ein Fernseher. Insgesamt hatten wir rund um das Bett auch genügend Ablageflächen und Steckdosen.
Wer allerdings mit vielen technischen Geräten reist – beispielsweise zwei Handys, Smartwatches, Kamera, Powerbanks und Ähnlichem – könnte trotzdem darüber nachdenken, eine kleine Mehrfachsteckdose mitzunehmen. Dann muss man abends nicht überlegen, welches Gerät zuerst geladen wird.
Sogar ein eigener kleiner Wohnbereich
Wenn man am Bett vorbeiging, kam man in einen weiteren Bereich des Zimmers, der fast wie ein kleines Wohnzimmer eingerichtet war.
Dort standen eine Couch und ein kleiner Couchtisch und es gab sogar noch einen zweiten Fernseher. Für zwei Personen war das Zimmer damit eigentlich schon fast überdimensioniert. Wir hatten mehr als genug Platz und hätten diese Größe sicherlich nicht zwingend benötigt – beschwert haben wir uns darüber natürlich trotzdem nicht.
Gerade wenn man etwas länger im Resort bleibt, fanden wir es angenehm, nicht ausschließlich ein Bett und ein Badezimmer zu haben, sondern auch noch einen separaten Bereich, in dem man sich hinsetzen konnte.
Unser Balkon mit direktem Meerblick
Mein persönliches Highlight war allerdings unser Balkon. Dort gab es eine kleine Sitzmöglichkeit, sodass man sich zwischendurch auch einfach nach draußen setzen konnte. Zusätzlich war eine kleine Wäscheleine vorhanden.
Das klingt vielleicht zunächst ziemlich unspektakulär, war bei einem Badeurlaub aber unglaublich praktisch. Nasse Bikinis, Badehosen und andere Badesachen konnten wir dadurch einfach draußen zum Trocknen aufhängen.
Und dann war da natürlich noch die Aussicht. Durch das Upgrade lag unser Zimmer weiter vorne in Richtung Strand und wir hatten einen direkten Blick aufs Meer. Als wir am ersten Abend ankamen, war es bereits dunkel und wir konnten davon zunächst noch gar nicht so viel erkennen.
Dafür entdeckten wir direkt vor unserem Balkon die beiden Padelplätze – wodurch wir überhaupt erst darauf aufmerksam wurden, dass man im Resort Padel spielen konnte. Spätestens am nächsten Morgen wussten wir dann aber, dass sich unsere spontane Entscheidung für das Upgrade gelohnt hatte.
Sauberkeit – nicht nur im Zimmer ein Pluspunkt
Mit der Sauberkeit unseres Zimmers waren wir während der gesamten Woche ebenfalls sehr zufrieden. Alles wirkte gepflegt und ordentlich und das beschränkte sich nicht nur auf unser Zimmer. Auch die gesamte Resortanlage haben wir als sehr sauber und gepflegt wahrgenommen.
Die Wege, Restaurants und Poolbereiche wirkten ordentlich, die Pools waren sauber und uns ist während unseres Aufenthalts nicht negativ aufgefallen, dass irgendwo Müll oder Dreck herumlag. Gerade bei einer so großen Anlage mit entsprechend vielen Urlaubern fanden wir das durchaus bemerkenswert.
Würden wir das Zimmerupgrade wieder machen?
Für den Preis, den wir damals bezahlt haben: ja.
Braucht man als Paar unbedingt ein so großes Zimmer mit separatem Wohnbereich, zwei Fernsehern und Meerblick? Wahrscheinlich nicht. Aber manchmal geht es im Urlaub eben auch nicht darum, ob man etwas unbedingt braucht. Wir hatten unglaublich viel Platz, einen eigenen Balkon, einen schönen Blick aufs Meer und ein Zimmer, in dem wir uns während der gesamten Woche sehr wohlgefühlt haben.
Da uns das Upgrade für die komplette Woche nur ungefähr 100 bis 150 Euro zusätzlich gekostet hat, würden wir uns unter diesen Bedingungen wahrscheinlich wieder dafür entscheiden.
Unser Tipp: Wenn euch beim Check-in ebenfalls ein Zimmerupgrade angeboten wird, fragt ruhig nach dem genauen Aufpreis und schaut euch an, welche Zimmerkategorie ihr dafür bekommt. Zumindest in unserem Fall hat sich die spontane Entscheidung definitiv ausgezahlt.
Pool oder Meer? Am besten beides!
Wer seinen Urlaub hauptsächlich mit Baden und Entspannen verbringen möchte, kommt hier definitiv auf seine Kosten.
Durch die verschiedenen Poolanlagen verteilt sich alles etwas und man kann sich den Bereich suchen, der einem persönlich am besten gefällt.
Dazu kommen die eigenen Strandbereiche der Resorts. Unser Hotel verfügte über einen schönen Sandstrand, sodass man hier wunderbar entspannen und den Tag am Meer verbringen konnte. Beim Weg ins Wasser sollte man allerdings etwas vorsichtig sein: Unter Wasser wird es stellenweise recht steinig und es können auch größere Steine und Felsen vorkommen. Wir würden deshalb auf jeden Fall empfehlen, Badeschuhe mitzunehmen, damit man problemlos ins Meer gehen kann.
Und noch ein Tipp: Die Taucher- beziehungsweise Schnorchelbrille auf keinen Fall vergessen! Man muss nämlich gar nicht erst einen Schnorchelausflug buchen, um die Unterwasserwelt Ägyptens zu entdecken. Bereits am hoteleigenen Strandabschnitt befinden sich kleinere Riffe und felsige Bereiche, an denen sich viele kleine Fische tummeln. So kann man schon direkt vor dem Hotel die ersten Fische beim Schnorcheln beobachten.
Gerade diese Kombination hat für uns den typischen Ägypten-Resorturlaub ausgemacht: morgens frühstücken, anschließend an den Pool oder Strand und einfach schauen, worauf man an diesem Tag Lust hat.
Essen im Resort – jede Menge Auswahl
Ein wichtiger Punkt bei einem einwöchigen All-inclusive-Urlaub ist natürlich das Essen – schließlich verbringt man viel Zeit im Resort. Hier waren wir mit der Auswahl wirklich zufrieden. Auf der Anlage gab es mehrere Restaurants und Buffets, sodass man während der Woche immer wieder etwas Neues ausprobieren konnte.
Frühstück: Pancakes, Omeletts & Eier nach Wunsch
Besonders gut gefallen hat uns die Auswahl beim Frühstück. Neben dem normalen Frühstücksbuffet gab es beispielsweise frisch zubereitete Pancakes.
Außerdem gab es eine Station, an der ein Mitarbeiter Eier ganz nach Wunsch frisch zubereitet hat. Man konnte sich zum Beispiel ein Omelett machen lassen und selbst auswählen, welche Zutaten hineinkommen sollen – etwa Tomaten, Zwiebeln oder andere angebotene Zutaten. Wer lieber ein Spiegelei wollte, konnte sich auch das frisch zubereiten lassen. Gerade solche Kleinigkeiten haben uns gut gefallen, weil man nicht ausschließlich bereits fertige Speisen vom Buffet nehmen musste, sondern einiges direkt vor den eigenen Augen frisch zubereitet wurde.
Abendessen: von Pasta bis frisch Gegrilltem
Auch beim Abendessen war die Auswahl groß. Natürlich hat sich während einer Woche das ein oder andere wiederholt, trotzdem gab es eigentlich immer genügend unterschiedliche Gerichte, sodass wir etwas gefunden haben.
Unter anderem gab es eine eigene Pasta-Station mit mehreren verschiedenen Nudelsorten. Dazu konnte man unterschiedliche Soßen wie beispielsweise Tomaten- oder Käsesoße wählen.
Auch frisch Gegrilltes wurde regelmäßig angeboten. Dabei konnte man teilweise direkt zuschauen, wie das Essen auf dem Grill zubereitet wurde.
Und natürlich durfte das Dessertbuffet nicht fehlen. Gerade abends war die Auswahl an Süßspeisen ziemlich groß und wechselte teilweise. An einem Abend gab es beispielsweise sogar frisch zubereitete Churros als Nachtisch.
Insgesamt hatten wir beim Buffet das Gefühl, dass für die unterschiedlichsten Geschmäcker etwas dabei war. Selbst wenn man bei manchen Gerichten etwas wählerischer ist, hatte man genügend Alternativen.
Getränke & Cocktails – alles inklusive
Auch die Getränke gehörten bei uns zum All-inclusive-Angebot. Während des Tages und am Abend konnte man sich an den verschiedenen Bars Getränke und Cocktails holen.
Bei den Cocktails sollte man allerdings keine hochwertigen Bar-Cocktails erwarten. Der verwendete Alkohol ist unserer Erfahrung nach eher einfacher und entsprechend schmecken die Cocktails nicht unbedingt so, wie man sie aus einer guten Cocktailbar kennen würde. Trinkbar waren sie für uns aber definitiv.
Was wir wiederum sehr positiv fanden: Die Mitarbeiter waren auch hier unglaublich freundlich und flexibel.Wenn uns ein Cocktail beispielsweise nicht süß genug war oder wir gerne etwas verändert haben wollten, wurde das problemlos angepasst. Man konnte einfach sagen, wie man sein Getränk gerne hätte.
Sehr aufmerksamer Service
Was uns während der gesamten Woche besonders positiv aufgefallen ist, war der Service.
Die Mitarbeiter waren durchweg freundlich und aufmerksam. Gerade in den Restaurants war eigentlich immer jemand in der Nähe. Sobald Gäste einen Tisch verlassen hatten, wurde dieser sehr schnell abgeräumt und für die nächsten Gäste sauber gemacht.
Auch die Getränke wurden uns normalerweise direkt an den Tisch gebracht. Wer nicht warten wollte, konnte sich natürlich auch selbst etwas holen.
Dadurch war die Atmosphäre trotz der Größe des Resorts und der vielen Gäste angenehm. Man hatte nie das Gefühl, dass benutztes Geschirr ewig auf den Tischen stehen bleibt oder sich niemand zuständig fühlt.
Unser Fazit zum Essen
Natürlich sollte man bei einem großen All-inclusive-Resort keine Sterneküche erwarten. Für uns hat aber vor allem die riesige Auswahl und die Kombination aus Buffet und frisch zubereiteten Speisen überzeugt.
Vom frisch gemachten Omelett am Morgen über Pasta und Gegrilltes am Abend bis hin zu Pancakes, Churros und einer großen Dessertauswahl war während unserer Woche eigentlich immer etwas dabei, worauf wir Lust hatten.
Zusammen mit dem freundlichen und aufmerksamen Service war das Essen deshalb definitiv ein Punkt, mit dem wir während unseres Aufenthalts sehr zufrieden waren.
Quad-Tour durch die Wüste - unsere Erfahrungen
Neben unseren entspannten Tagen am Pool und Strand wollten wir während unseres Ägypten-Urlaubs auch ein bisschen mehr erleben. Schon vor der Reise stand für uns fest, dass wir gerne eine Quad-Tour durch die Wüstemachen möchten – und buchen mussten wir diese tatsächlich gar nicht lange im Voraus.
Ausflüge direkt im Resort buchen
Auf der Resortanlage waren regelmäßig Mitarbeiter beziehungsweise Animateure unterwegs, die verschiedene Ausflüge angeboten haben. Die Auswahl war ziemlich groß: Neben Quad-Touren wurden beispielsweise Schnorchelausflüge, Delfin-Touren und weitere Aktivitäten angeboten.
Zugegebenermaßen kann das mit der Zeit auch etwas anstrengend werden. Egal, ob wir gerade am Pool lagen, am Strand waren oder durch die Anlage gelaufen sind – immer wieder wurden wir angesprochen und gefragt, ob wir einen Ausflug buchen möchten. Beim Essen wurden wir allerdings in Ruhe gelassen.
Da wir sowieso von Anfang an wussten, dass wir eine Quad- und eine Schnorchel-Tour machen wollten, war es für uns letztendlich kein großes Problem. Wir haben unsere Touren dann auch direkt über einen der Anbieter im Resort gebucht.
Los ging es direkt am Hotel
Am Tag unserer Quad-Tour wurden wir gegen 10 Uhr morgens in der Hotellobby abgeholt. Von dort aus liefen wir nur ein kleines Stück aus der Hotelanlage heraus. Praktischerweise befand sich der Ausgangspunkt der Quad-Tour direkt gegenüber beziehungsweise ganz in der Nähe unseres Resorts.
Dort angekommen bekamen wir zunächst Tücher, die zum Schutz vor Sand und Staub um den Kopf gewickelt wurden. Anschließend gab es eine kurze Einweisung in die Quads: Wo gibt man Gas? Wie bremst man? Und worauf sollte man während der Fahrt achten?
Danach konnte es eigentlich auch schon losgehen.
Quad fahren war schwieriger als gedacht
Was ich vorher etwas unterschätzt hatte: Ein Quad zu fahren kann durchaus anstrengend sein.
Gerade das Lenken und die Bedienung des Gashebels haben für mich einiges an Kraft in den Händen erfordert. Ich habe zunächst versucht, selbst zu fahren, habe aber relativ schnell gemerkt, dass mir das nicht besonders leichtfällt.
Dazu kam, dass ich beim Fahren etwas Angst hatte. Irgendwann habe ich deshalb für mich entschieden, dass ich nicht unbedingt beweisen muss, dass ich die komplette Tour alleine fahre. Stattdessen bin ich bei meinem Freund hinten auf das Quad gestiegen – und konnte den Ausflug dadurch wesentlich entspannter genießen.
Wenn du selbst eine solche Tour machen möchtest, solltest du also bedenken, dass das Fahren je nach Quad und Strecke durchaus Kraft in Händen und Armen erfordern kann. Wenn du dich beim Fahren nicht sicher fühlst, würde ich außerdem nichts erzwingen. Für mich war Mitfahren definitiv die bessere Entscheidung.
Durch die Wüstenlandschaft bis ans Meer
Während der Tour fuhr unser Guide vorneweg und wir folgten ihm mit den Quads durch die Landschaft.
Unterwegs haben wir sogar Kamele gesehen, was für mich noch einmal ein kleines Highlight der Tour war.
Besonders schön fand ich außerdem den letzten Teil des Ausflugs. Gegen Ende der Tour sind wir mit den Quads noch am Strand entlanggefahren und hatten dabei einen tollen Blick auf das Meer. Dort konnten wir noch einmal anhalten und ein paar Erinnerungsfotos machen.
Fotos während der Quad-Tour
Bei unserer Tour bestand auch die Möglichkeit, zusätzlich einen Fotografen zu buchen beziehungsweise professionelle Bilder machen zu lassen. Diese Angebote fanden wir allerdings verhältnismäßig teuer.
Unserer Erfahrung nach braucht man das auch nicht unbedingt. Unser Tourguide war sehr nett und hat während des Ausflugs mit unserem eigenen Handy Fotos von uns gemacht.
Wenn du schöne Erinnerungsbilder haben möchtest, kannst du also einfach freundlich deinen Guide fragen, ob er ein Foto von dir beziehungsweise euch machen kann.
Mein Tipp: Nicht die besten Klamotten anziehen!
Eine Sache solltest du bei einer Quad-Tour durch die Wüste definitiv bedenken: Es wird staubig. Sehr staubig.
Durch den Sand und die vorausfahrenden Quads bekommt man während der Tour einiges an Staub ab. Deshalb würde ich keine Kleidung anziehen, bei der du dich anschließend über jeden Fleck ärgerst. Das Tuch um den Kopf hilft ebenfalls gegen den Sand und Staub. Trotzdem solltest du dich darauf einstellen, nach der Tour erst einmal eine Dusche gebrauchen zu können.
Unser Fazit zur Quad-Tour
Insgesamt waren wir ungefähr zwei bis drei Stunden unterwegs und hatten wirklich einen schönen Ausflug.
Besonders praktisch fanden wir, dass die Tour keinen kompletten Urlaubstag beansprucht hat. Wir wurden morgens gegen 10 Uhr abgeholt, konnten einige Stunden durch die Wüstenlandschaft fahren, Kamele sehen, am Meer entlangfahren und Fotos machen – und anschließend einfach zurück ins Resort gehen und dort unseren Urlaubstag fortsetzen. Auch wenn ich persönlich gemerkt habe, dass das eigenständige Quadfahren nicht unbedingt etwas für mich ist, würde ich den Ausflug trotzdem wieder machen. Als Beifahrerin konnte ich die Landschaft sogar noch entspannter genießen.
Mein Tipp: Zieh Kleidung an, die dreckig werden darf, nimm dein Handy für Fotos mit und unterschätze nicht, wie viel Kraft das Lenken und Gasgeben auf einem Quad erfordern kann. Und wenn du dich beim Fahren unsicher fühlst, ist es überhaupt kein Problem, lieber mitzufahren.
Schnorchelausflug aufs Rote Meer - eines unserer Highlights
Neben der Quad-Tour wollten wir während unserer Woche in Ägypten unbedingt noch einen Schnorchelausflug auf dem Roten Meer machen. Auch diesen Ausflug haben wir direkt in unserem Resort über einen der Mitarbeiter beziehungsweise Guides gebucht, die dort verschiedene Touren angeboten haben.
Und um es direkt vorwegzunehmen: Der Schnorchelausflug war für uns definitiv eines der Highlights unseres Urlaubs.
Treffpunkt an der Tauch- und Schnorchelstation
Unser Resort hatte eine eigene Tauch- und Schnorchelstation. Dort sollten sich am Tag des Ausflugs gegen 10 beziehungsweise 11 Uhr morgens alle Teilnehmer treffen. Unsere Gruppe bestand ungefähr aus 10 bis 20 Personen. Dabei waren sowohl Urlauber, die – so wie wir – schnorcheln wollten, als auch Teilnehmer, die richtig tauchen gegangen sind.
An der Station bekamen wir zunächst unsere Ausrüstung. Zum Schnorcheln wurden uns Taucherbrille, Schnorchel und Flossen zur Verfügung gestellt. Wer eine eigene Taucher- oder Schnorchelbrille besitzt und diese lieber verwenden möchte, kann sie natürlich auch selbst mitbringen. Die Teilnehmer, die tauchen wollten, wurden entsprechend umfangreicher ausgestattet. Sie bekamen die komplette Tauchausrüstung mit Tauchanzug, Flasche und allem, was dazugehört.
Nachdem alle ausgestattet waren, konnte der eigentliche Ausflug beginnen.
Vom Resort zum Boot
Wir wurden mit einem kleinen Bus direkt am Resort abgeholt und fuhren ungefähr 20 Minuten bis zu einer kleinen Bucht. Von dort ging es allerdings noch nicht direkt aufs offene Meer. Zunächst wurden wir mit einem kleineren Motorboot zu unserem eigentlichen Ausflugsboot gebracht.
Auf dem größeren Boot angekommen, konnten wir es uns auf dem oberen Deck gemütlich machen. Das Boot hatte mehrere Bereiche beziehungsweise Decks, sodass ausreichend Platz vorhanden war.
Dann ging es endlich raus aufs Rote Meer.
Allein die Fahrt war wunderschön. Wir hatten einen sonnigen Tag erwischt und konnten vom oberen Deck aus einfach aufs Meer schauen und die Aussicht genießen.
Ganz wichtig: Sonnenschutz nicht vergessen!
Was man bei einem solchen Ausflug wirklich nicht unterschätzen sollte, ist die Sonne. Auf dem Boot und besonders auf dem offenen Meer ist man ihr mehrere Stunden ausgesetzt. Deshalb würde ich unbedingt Sonnencreme und eine Sonnenbrille mitnehmen. Auch Handtücher gehören für mich definitiv in die Tasche.
Um Wasser und Verpflegung mussten wir uns während unseres Ausflugs dagegen keine Sorgen machen. Getränke wurden an Bord zur Verfügung gestellt. Wer sich wohler damit fühlt, kann sich natürlich trotzdem zusätzlich eine eigene Flasche Wasser beziehungsweise Getränke aus dem Resort mitnehmen.
Unser erster Schnorchelstopp am Riff
Nachdem wir eine Weile aufs Meer hinausgefahren waren, erreichten wir unseren ersten Schnorchelplatz.
Bevor es ins Wasser ging, bekamen wir noch einmal eine kurze Einweisung. Außerdem standen Schwimmwesten zur Verfügung, die man zur zusätzlichen Sicherheit tragen konnte.
Anschließend sprang zunächst unser Guide ins Wasser und wir Schnorchler folgten ihm. Die Taucher aus unserer Gruppe starteten parallel mit ihrer Tauchausrüstung. Wir blieben beim Schnorcheln bei unserem Guide und schwammen gemeinsam an einem Riff entlang.
Und genau hier wurde der Ausflug für mich zu etwas ganz Besonderem. Unter Wasser konnten wir unglaublich viele bunte Fische und Korallen beobachten. Das Wasser, die verschiedenen Farben und die vielen Fische um uns herum waren wirklich wunderschön.
Gerade wenn man die Unterwasserwelt des Roten Meeres vorher noch nie gesehen hat, ist das ein beeindruckendes Erlebnis. Und natürlich entstanden dabei auch wunderschöne Erinnerungen und Bilder.
Zweiter Schnorchelstopp
Nach unserem ersten Schnorchelgang ging es zurück aufs Boot.
Anschließend fuhren wir mit dem Schiff weiter zu einem weiteren Riff. Dort lief es im Grunde ähnlich ab: Ausrüstung an, ins Wasser und gemeinsam mit unserem Guide das nächste Riff erkunden. Dadurch hatte man während der Tour nicht nur einen einzigen kurzen Schnorchelstopp, sondern konnte an verschiedenen Stellen die Unterwasserwelt entdecken. Und genau das hat sich für uns richtig gelohnt.
Mittagessen direkt auf dem Boot
Nach dem Schnorcheln hatten wir natürlich ordentlich Hunger – und auch dafür war gesorgt. Die Crew bereitete direkt an Bord ein Mittagessen für uns zu. Das Essen hat uns wirklich gut geschmeckt und wir konnten uns absolut nicht beschweren.Als kleine Nachspeise gab es anschließend unter anderem noch frische Wassermelone. Auch Getränke standen während des Ausflugs zur Verfügung, sodass wir während der gesamten Tour gut versorgt waren.
Nach dem Essen konnte man sich noch etwas entspannen oder – wer noch nicht genug vom Wasser hatte – noch einmal ins Meer springen und eine Runde schnorcheln.
Etwas Bargeld für Trinkgeld mitnehmen
Ein kleiner Tipp, den ich vor dem Ausflug vielleicht gerne gewusst hätte: Nehmt etwas Bargeld mit.
Am Ende unserer Tour ging die Crew mit einem kleinen Behälter beziehungsweise Hut herum und sammelte Trinkgeld ein. Trinkgeld spielt in Ägypten generell eine große Rolle und viele Mitarbeiter im Tourismus freuen sich sehr darüber. Gerade wenn man mit seinem Guide und der Crew zufrieden war, finde ich es deshalb schön, ein kleines Trinkgeld geben zu können.
Man wird natürlich nicht gezwungen – trotzdem würde ich für solche Situationen immer etwas Kleingeld beziehungsweise kleinere Scheine dabeihaben.
Was sollte man zur Schnorcheltour mitnehmen?
Für unseren Ausflug würde ich vor allem Folgendes einpacken:
- Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor
- Sonnenbrille
- Handtuch
- Badebekleidung
- etwas Bargeld für Trinkgeld
- gegebenenfalls die eigene Schnorchel- oder Taucherbrille
- optional zusätzliche Getränke aus dem Resort
Die eigentliche Schnorchelausrüstung wurde bei unserer Tour zur Verfügung gestellt.
Nachmittags wieder zurück ins Resort
Insgesamt waren wir ungefähr drei bis vier Stunden unterwegs. Nach dem Ausflug wurden wir wieder mit dem Bus zurück zum Resort gebracht. Dort konnten wir unsere geliehene Ausrüstung an der Tauchstation abgeben und anschließend einfach zurück zum Pool, Strand oder aufs Zimmer gehen.
Genau das fanden wir auch an diesem Ausflug wieder sehr angenehm: Man erlebt vormittags beziehungsweise mittags etwas Besonderes und muss dafür nicht unbedingt einen kompletten Urlaubstag opfern. Danach konnten wir unseren Tag im Resort ganz entspannt fortsetzen.
Unser Fazit zur Schnorcheltour
Wenn ich während einer Woche Ägypten nur einen Ausflug auswählen dürfte, wäre eine Schnorcheltour auf dem Roten Meer definitiv ganz weit vorne.
Die Bootsfahrt, das wunderschöne Meer, die bunten Fische und Korallen, die verschiedenen Riffe und das gemeinsame Mittagessen an Bord haben den Ausflug für uns zu einem richtig schönen Erlebnis gemacht.
Besonders beeindruckend war natürlich die Unterwasserwelt. Auch wenn man – so wie ich – nicht tauchen möchte, bekommt man bereits beim Schnorcheln unglaublich viel zu sehen.
Für uns hat sich der Ausflug definitiv gelohnt und ich würde ihn bei einem weiteren Ägyptenurlaub jederzeit wieder machen.
Unterhaltung am Abend - Shows, Cocktails & gemütliche Abende
Auch nach dem Abendessen musste man im Pickalbatros Sea World Resort definitiv nicht direkt zurück aufs Zimmer. Auf der Anlage gab es verschiedene Möglichkeiten, den Abend zu verbringen – egal, ob man Lust auf eine der angebotenen Shows, ein paar Cocktails an der Bar oder einfach einen gemütlichen Spieleabend hatte.
Wir haben es meistens so gemacht, dass wir uns nach dem Abendessen einen schönen Platz an einer der Bars gesucht und dort den Abend ausklingen lassen haben.
Mehrere Bars für den Abend
Im Resort gab es verschiedene Barbereiche, an denen man sich abends gemütlich hinsetzen konnte. Da unsere Getränke und auch die Cocktails im All-inclusive-Angebot enthalten waren, haben wir uns dort gerne noch etwas zu trinken geholt und den Abend draußen verbracht.
Oft hatten wir auch Skip-Bo oder Phase 10 dabei, die wir extra von zu Hause mitgenommen hatten. Mit einem Cocktail an der Bar zu sitzen, Karten zu spielen und einfach den warmen Abend zu genießen, war für uns teilweise genauso schön wie das eigentliche Unterhaltungsprogramm.
Wenn ihr gerne Karten- oder Gesellschaftsspiele spielt, würde ich deshalb definitiv ein oder zwei kleine Spiele in den Koffer packen. Sie nehmen kaum Platz weg und sind perfekt für einen entspannten Abend im Resort.
Wechselnde Shows im Resort
Wer etwas mehr Unterhaltung möchte, konnte sich die verschiedenen Shows anschauen. Dafür gab es einen eigenen Bereich mit einer Art kleiner Tribüne beziehungsweise Bühne, auf der regelmäßig Abendprogramm stattfand.
Eine der Shows war beispielsweise die „Miss Pickalbatros Sea World“-Show. Dabei konnten sich Urlauberinnen freiwillig beteiligen und mussten anschließend verschiedene kleine und eher lustig gemeinte Challenges absolvieren. Am Ende wurde eine Teilnehmerin zur „Miss Pickalbatros Sea World“ gekürt. Soweit wir uns erinnern, gehörte unter anderem ein Fotoshooting am Meer zum Gewinn.
Das Ganze war natürlich eher als lustiges Urlaubsprogramm gedacht und entsprechend locker war auch die Stimmung.
Daneben gab es während unseres Aufenthalts noch weitere Shows. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns eine Lichtershow und eine Feuershow, bei der unter anderem mit Feuer gearbeitet und Feuerspucken gezeigt wurde.
Schaumparty direkt am ersten Abend
Wir hatten sogar direkt an unserem ersten Abend ein ziemlich lustiges Willkommen im Resort: Es fand eine Art Schaumparty statt.
Damit hatten wir nach unserer Ankunft überhaupt nicht gerechnet, aber es war eine witzige Möglichkeit, direkt ein bisschen von der Stimmung und dem Unterhaltungsprogramm im Resort mitzubekommen.
Fußball auf der Leinwand
An verschiedenen Stellen gab es außerdem Leinwände beziehungsweise Fernseher, auf denen abends Programm gezeigt wurde.
Während unseres Aufenthalts lief dort vor allem Fußball. Bei uns waren es allerdings eher ältere Spiele beziehungsweise Wiederholungen und nicht unbedingt aktuelle Live-Partien.
Wer Fußball mag, kann also durchaus mal schauen, was gerade gezeigt wird – wir würden uns aber nicht darauf verlassen, dass ein bestimmtes aktuelles Spiel übertragen wird.
Kleine Disco & Shisha
Wer nach den Shows und dem gemütlichen Teil des Abends noch nicht ins Bett wollte, hatte ebenfalls Möglichkeiten weiterzumachen.
Im Resort gab es eine kleine Disco, die wir während unseres Aufenthalts auch einmal ausprobiert haben. Dort konnte man noch etwas Musik hören, tanzen und den Abend ausklingen lassen. Außerdem bestand die Möglichkeit, Shisha zu rauchen.
Man musste das Resort also auch abends nicht verlassen, wenn man noch etwas unternehmen wollte.
Auch für Kinder gibt es Beschäftigung
Auch für Familien mit Kindern gab es im Resort verschiedene Möglichkeiten zur Beschäftigung. Unter anderem gab es eine kleine Spielhalle mit verschiedenen Spielautomaten und Spielgeräten, an denen sich Kinder – und natürlich auch Erwachsene – die Zeit vertreiben konnten. Gerade am Abend war das eine zusätzliche Möglichkeit, wenn die Kinder keine Lust auf das Showprogramm hatten oder nach dem Abendessen noch etwas unternehmen wollten.
Insgesamt hatten wir deshalb den Eindruck, dass das Resort auch für Familien einiges zu bieten hat. Durch die große Anlage, die verschiedenen Poolbereiche, das Unterhaltungsprogramm und zusätzliche Angebote wie die Spielhalle gab es auch abseits von Strand und Pool genügend Möglichkeiten, sich zu beschäftigen.
Unser Fazit zum Abendprogramm
Uns hat gerade die Mischung gut gefallen. Wir mussten nicht jeden Abend bei einer Show sitzen oder am Animationsprogramm teilnehmen, sondern konnten selbst entscheiden, worauf wir gerade Lust hatten.
An einem Abend schaut man sich vielleicht eine Feuer- oder Lichtershow an, an einem anderen sitzt man einfach mit einem Cocktail an der Bar und spielt eine Runde Skip-Bo oder Phase 10. Und wer anschließend noch weiterziehen möchte, kann den Abend beispielsweise in der kleinen Disco ausklingen lassen.
Für uns waren gerade die gemütlichen Abende draußen an der Bar sehr schön. Nach einem Tag am Pool, am Meer oder einem unserer Ausflüge konnten wir so ganz entspannt zusammensitzen und den Urlaubstag ausklingen lassen.
Langeweile kam bei uns am Abend jedenfalls nicht auf – und trotzdem hatte man nie das Gefühl, unbedingt am angebotenen Programm teilnehmen zu müssen.
Padel spielen im Urlaub - eine unerwartete Entdeckung
Mit einem Padelplatz hatten wir bei unserem Ägyptenurlaub ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Entdeckt haben wir die Plätze tatsächlich nur durch einen kleinen Zufall.
Padelplatz ganz unkompliziert reservieren
Die Reservierung war während unseres Aufenthalts ziemlich unkompliziert.
Am Strand gab es eine kleine Hütte, an der man unter anderem seine benutzten Strandhandtücher abgeben und gegen frische Handtücher tauschen konnte. Dort konnten wir einfach einen Mitarbeiter ansprechen und fragen, ob einer der Padelplätze frei ist.
Anschließend konnten wir uns einen Platz für einen bestimmten Zeitraum reservieren – beispielsweise von 16 bis 17 Uhr.
Das Beste daran: Wir mussten nicht einmal eigenes Equipment mit nach Ägypten nehmen. Padelschläger und Ball konnten wir direkt vor Ort ausleihen.
Danach ging es einfach auf den Platz und wir konnten loslegen.
Auch für absolute Anfänger geeignet
Ich hatte vor unserem Urlaub noch nie Padel gespielt und war dementsprechend alles andere als ein Profi. Das war aber überhaupt kein Problem. Uns ging es schließlich nicht darum, irgendein Turnier zu gewinnen, sondern einfach darum, etwas Neues auszuprobieren. Und genau dafür war es perfekt.
Wir hatten wirklich viel Spaß und für mich war es eine schöne Abwechslung zu Pool, Strand und All-inclusive-Buffet. Gleichzeitig bewegt man sich ein bisschen und merkt ziemlich schnell, dass Padel durchaus anstrengender sein kann, als es zunächst aussieht.
Ich würde es auf jeden Fall wieder machen – auch ohne besonders gut darin zu sein.
Lieber nicht in der Mittagssonne spielen!
Einen Punkt würde ich beim nächsten Mal allerdings anders machen: die Uhrzeit.
Die Padelplätze liegen relativ offen und entsprechend stark kann die Sonne dort sein. Gerade im September war es während unseres Aufenthalts in Ägypten sehr heiß.
Wenn man dann noch über den Platz läuft und versucht, irgendwelchen Bällen hinterherzukommen, kommt man ziemlich schnell ins Schwitzen.
Ich würde deshalb empfehlen, eine möglichst späte Spielzeit zu reservieren – idealerweise dann, wenn die Sonne nicht mehr so stark auf den Platz scheint.
Wenn du tagsüber spielen möchtest, solltest du unbedingt an ausreichend Wasser, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung denken.
Gerade bei sportlichen Aktivitäten sollte man die ägyptische Sonne wirklich nicht unterschätzen.
Sportmöglichkeiten im Resort
Padel war übrigens nicht die einzige Möglichkeit, sich während des Urlaubs sportlich zu betätigen.
Auf der Anlage gab es auch ein kleines Fitnessstudio. Dort standen unter anderem ein Laufband, Hantelbänke und verschiedene Gewichte zur Verfügung.
Wir persönlich haben das Fitnessstudio während unserer Woche nicht genutzt – schließlich waren wir hauptsächlich zum Entspannen dort und wollten unseren Urlaub genießen.
Wer aber auch im Urlaub gerne seine Trainingseinheiten durchzieht, hat zumindest die Möglichkeit dazu.
Uns persönlich hat die Runde Padel völlig ausgereicht. So hatten wir ein bisschen Bewegung, konnten etwas Neues ausprobieren und anschließend wieder guten Gewissens zurück an den Pool.
Unser Fazit zum Padelplatz
Der Padelplatz war eine dieser kleinen Überraschungen, von denen wir vor unserem Urlaub überhaupt nichts wussten.Die Reservierung war unkompliziert, Schläger und Ball konnten wir vor Ort ausleihen und auch als komplette Anfänger hatten wir viel Spaß.
Wenn du im Pickalbatros Sea World Resort übernachtest und zwischendurch Lust auf ein bisschen Bewegung hast, würde ich definitiv einmal nachfragen, ob ein Platz frei ist.
Unser Tipp: Reserviere möglichst eine Spielzeit am späten Nachmittag oder Abend. In der ägyptischen Mittagssonne kann aus einer entspannten Runde Padel nämlich ziemlich schnell ein unfreiwilliges Ausdauertraining werden.
Mit kleinen Fahrrädern durch die riesige Anlage
Eine weitere Besonderheit, die uns während unseres Aufenthalts aufgefallen ist, waren die kleinen Fahrradmobile, mit denen Gäste durch die Resortanlage fahren konnten.
Wir selbst haben sie zwar nicht ausprobiert, aber während unserer Woche immer wieder andere Urlauber damit gesehen. Die Gefährte sahen ein bisschen aus wie kleine überdachte Fahrradautos und waren mit zwei beziehungsweise vier Sitzplätzen ausgestattet. Mehrere Personen konnten gemeinsam in die Pedale treten und damit gemütlich durch die Anlage fahren.
Und bei der Größe des Resorts ergibt das tatsächlich Sinn.
Wie weitläufig die Anlage ist, haben wir jeden Tag selbst gemerkt: Von unserem Zimmer bis zum Buffet waren wir teilweise mindestens zehn Minuten zu Fuß unterwegs. Mal eben schnell vom Zimmer zum Restaurant zu gehen, bedeutete also durchaus einen kleinen Spaziergang.
Mit den Fahrrädern konnte man sich die Anlage vermutlich noch einmal auf eine ganz andere Art anschauen und gleichzeitig etwas schneller von A nach B kommen.
Wir haben es während unseres Aufenthalts zwar nicht selbst getestet, fanden die Idee aber ziemlich süß – und gerade für Familien oder Gruppen können die kleinen Fahrräder sicherlich eine lustige Beschäftigung sein.
Die Poollandschaft - von Entspannung bis Animation
Wenn es im Pickalbatros Sea World Resort an einer Sache definitiv nicht mangelt, dann sind es Pools.
Auf der weitläufigen Anlage gab es mehrere verschiedene Poolbereiche, sodass man während des Urlaubs auch problemlos mal den Pool wechseln konnte. Das hat uns besonders gut gefallen, weil man dadurch nicht jeden Tag am gleichen Platz liegen musste und sich je nach Stimmung einen anderen Bereich suchen konnte.
Kleine Autos auf dem Wasser
Ein Pool ist uns dabei besonders in Erinnerung geblieben.
Dort konnte man zu bestimmten Zeiten mit kleinen motorisierten Fahrzeugen beziehungsweise Wasserautos über den Pool fahren. Das sah ziemlich lustig aus und war noch einmal etwas anderes als einfach nur schwimmen zu gehen.
Wichtig ist allerdings: Diese Attraktion war während unseres Aufenthalts nicht den ganzen Tag geöffnet, sondern konnte nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden. Wer das ausprobieren möchte, sollte sich deshalb vor Ort informieren, wann die Fahrzeuge angeboten werden.
Poolbars für die kleine Erfrischung zwischendurch
An einigen Poolbereichen gab es außerdem Poolbars, was bei den ägyptischen Temperaturen natürlich ziemlich praktisch war.
So musste man nicht erst zurück in Richtung Restaurant oder zu einer der größeren Bars laufen, sondern konnte sich direkt in der Nähe des Pools etwas zu trinken holen.
Gerade wenn man einen kompletten Tag am Pool verbringen möchte, ist das ziemlich angenehm.
Animation, Volleyball & Wassergymnastik
Wer nicht den ganzen Tag nur auf der Liege verbringen möchte, konnte sich außerdem an verschiedenen Animationsangeboten beteiligen.
Während unseres Aufenthalts wurde beispielsweise Volleyball gespielt, es gab verschiedene kleine Challenges und Spiele im Wasser und natürlich durfte auch die klassische Wassergymnastik nicht fehlen, die man wahrscheinlich aus vielen All-inclusive-Resorts kennt. Man konnte mitmachen – musste aber natürlich nicht.
Und genau das hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Trotz Animation angenehm ruhig
Ich gehöre eher zu den Menschen, die im Urlaub gerne am Pool oder Meer liegen, ein Buch lesen und einfach ihre Ruhe haben. Deshalb war für mich besonders wichtig, dass man trotz des Animationsprogramms auch entspannen konnte.
Natürlich lief an den Poolbereichen Musik und zwischendurch fand Animation statt. Wir empfanden die Lautstärke allerdings nie als störend oder übermäßig laut. Die Musik war präsent, aber für uns in einer angenehmen Lautstärke. Ich konnte problemlos auf meiner Liege liegen, mein Buch lesen und abschalten.
Wer Lust auf Action hatte, konnte beim Volleyball, bei Wasserspielen oder der Animation mitmachen. Wer lieber seine Ruhe wollte, konnte genauso gut auf der Liege bleiben und entspannen.
Unser Eindruck von den Pools
Für uns war die große Auswahl an verschiedenen Poolbereichen definitiv ein Pluspunkt des Resorts.
Gerade bei einer Woche Aufenthalt ist es schön, nicht jeden Tag am exakt gleichen Pool liegen zu müssen. Dazu kamen die Poolbars, verschiedene Aktivitäten und kleine Besonderheiten wie die Wasserfahrzeuge.
Gleichzeitig hatten wir nie das Gefühl, dass rund um die Uhr laute Animation herrscht.
Für uns war es deshalb eine schöne Mischung aus Urlaubsstimmung und Unterhaltung auf der einen sowie Ruhe und Entspannung auf der anderen Seite – und genau so wünsche ich mir persönlich einen Pooltag im Urlaub.
Ägypten außerhalb des Resorts – unsere Einschätzung
Ein Punkt ist mir bei diesem Artikel besonders wichtig: Unsere Erfahrungen beziehen sich hauptsächlich auf das Leben innerhalb unseres Resorts.
Wir haben den größten Teil der Woche dort verbracht und können deshalb keinen umfassenden Erfahrungsbericht darüber geben, wie es ist, Ägypten individuell zu bereisen. Innerhalb des Resorts haben wir uns sehr wohlgefühlt. Die Anlage war gepflegt, die Mitarbeiter freundlich und wir konnten unseren Urlaub entspannt genießen. Außerhalb der großen Hotelanlagen kann das Reiseerlebnis jedoch ganz anders aussehen. Deshalb würde ich mich vor Ausflügen oder individuellen Unternehmungen immer über die aktuelle Situation vor Ort informieren und die üblichen Sicherheitshinweise beachten.
Das bedeutet nicht, dass man Angst haben muss, das Resort zu verlassen. Man sollte sich aber bewusst sein, dass eine abgeschlossene Ferienanlage nicht unbedingt das alltägliche Leben außerhalb widerspiegelt.
Gerade bei gebuchten Ausflügen haben wir es als angenehm empfunden, organisiert unterwegs zu sein.
Für wen eignet sich ein Resorturlaub in Ägypten?
Nach unserer Erfahrung würde ich einen solchen Urlaub besonders empfehlen, wenn du…
- hauptsächlich Sonne und Wärme möchtest,
- gerne viel Zeit am Pool oder Strand verbringst,
- All-inclusive- beziehungsweise Resorturlaub magst,
- zwischendurch trotzdem Ausflüge unternehmen möchtest,
- gerne schnorchelst oder die Unterwasserwelt kennenlernen möchtest,
- einen entspannten Urlaub ohne große tägliche Planung suchst.
Wer dagegen jeden Tag neue Städte erkunden, viel auf eigene Faust unternehmen und möglichst viel vom Land sehen möchte, sollte seine Reise vermutlich anders planen. Unser Urlaub war ganz klar ein Erholungsurlaub mit ein paar Ausflügen – und genau dafür hat das Konzept für uns sehr gut funktioniert.
Unser persönliches Fazit – würden wir wieder nach Ägypten reisen?
Wenn wir heute an unsere Woche in Ägypten zurückdenken, erinnern wir uns vor allem an einen sehr entspannten und gleichzeitig abwechslungsreichen Urlaub.
Das Pickalbatros Sea World Resort war für uns genau die richtige Wahl für diese Art von Reise. Wir wollten dieses Mal keinen Urlaub, bei dem wir jeden Morgen früh aufstehen und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren. Stattdessen wollten wir Sonne, Wärme, Pool und Meer genießen – aber trotzdem die Möglichkeit haben, zwischendurch etwas zu erleben. Und genau diese Mischung haben wir dort bekommen.
Besonders gut gefallen hat uns die Größe und Vielfalt der Anlage. Allein der Weg von unserem Zimmer zum Buffet dauerte teilweise zehn Minuten – das zeigt wahrscheinlich ganz gut, wie riesig das Resort tatsächlich ist. Dafür gab es aber auch unglaublich viel zu entdecken: verschiedene Poolbereiche, mehrere Restaurants und Bars, einen eigenen Strandabschnitt, Abendshows, Padelplätze, ein kleines Fitnessstudio und zahlreiche weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Auch mit unserem Zimmer hatten wir Glück. Direkt bei unserer Ankunft haben wir uns spontan für ein Upgrade auf ein Zimmer weiter vorne am Meer entschieden – und würden es wahrscheinlich wieder genauso machen.
Unsere persönlichen Highlights
Wenn wir uns auf ein paar Highlights festlegen müssten, wären unsere beiden Ausflüge definitiv ganz vorne dabei.
Die Quad-Tour durch die Wüste war eine Erfahrung, die wir so vorher noch nie gemacht hatten. Auch wenn ich ziemlich schnell festgestellt habe, dass selbst Quad zu fahren nicht unbedingt meine größte Stärke ist und ich irgendwann lieber bei meinem Freund hinten mitgefahren bin, war der Ausflug trotzdem wunderschön. Durch die Landschaft zu fahren, unterwegs Kamele zu sehen und zum Abschluss mit den Quads am Meer entlangzufahren, ist definitiv eine Erinnerung, die geblieben ist.
Noch beeindruckender fand ich persönlich unseren Schnorchelausflug auf dem Roten Meer. Mit dem Boot rauszufahren und anschließend an den verschiedenen Riffen entlangzuschnorcheln, während unter einem die bunten Fische und Korallen zu sehen sind, war einfach wunderschön. Diesen Ausflug würde ich bei einem weiteren Ägyptenurlaub sofort wieder machen.
Aber auch die vermeintlich kleinen Dinge gehören für mich zu den schönsten Erinnerungen: spontan eine Runde Padel spielen, abends mit einem Cocktail an der Bar sitzen und Skip-Bo oder Phase 10 spielen, eine Feuer- oder Lichtershow anschauen oder einfach mit einem Buch am Pool liegen.
Genau diese Mischung hat den Urlaub für uns ausgemacht.
Nicht alles war perfekt – und das ist auch okay
Natürlich gab es auch Dinge, die wir weniger gut fanden.
Die Mitarbeiter und Guides, die auf der Anlage Ausflüge verkaufen wollten, konnten mit der Zeit beispielsweise etwas anstrengend werden. Gerade wenn man einfach am Pool oder Strand entspannen wollte und immer wieder angesprochen wurde, war das irgendwann ein bisschen nervig.
Auch die Cocktails waren für uns geschmacklich nicht unbedingt das Highlight des Urlaubs. Sie waren vollkommen in Ordnung, aber man sollte aufgrund der verwendeten Spirituosen keine hochwertigen Bar-Cocktails erwarten. Dafür waren die Mitarbeiter immer unglaublich freundlich und haben Getränke auf Wunsch auch angepasst. Am Strand würden wir beim nächsten Mal außerdem direkt Badeschuhe einpacken. Der Sandstrand selbst war schön, im Wasser konnte es aber stellenweise steinig und felsig werden.
Das sind für uns allerdings alles Punkte, die den Urlaub insgesamt nicht wirklich negativ beeinflusst haben.
Besonders in Erinnerung geblieben: die Menschen
Was wir während unserer Woche immer wieder positiv wahrgenommen haben, waren die Mitarbeiter.Egal ob im Restaurant, an der Bar, am Strand oder bei unseren Ausflügen – wir haben die meisten Mitarbeiter als sehr freundlich, aufmerksam und hilfsbereit erlebt.
Im Restaurant wurden die Tische schnell abgeräumt und wieder sauber gemacht, Getränke wurden an den Tisch gebracht und auch bei kleinen Extrawünschen hatte man nie das Gefühl, jemanden damit zu stören. Diese Freundlichkeit hat definitiv dazu beigetragen, dass wir uns innerhalb des Resorts sehr wohlgefühlt haben.
Resorturlaub und das Ägypten außerhalb davon
Trotzdem muss man bei unserem Erfahrungsbericht eines ganz klar sagen: Wir haben in dieser Woche hauptsächlich das Resort erlebt und nicht Ägypten als gesamtes Land.
Die meiste Zeit haben wir innerhalb der Anlage verbracht und diese nur für unsere organisierten Ausflüge verlassen.
Ein großes, gepflegtes All-inclusive-Resort ist eine eigene kleine Urlaubswelt und spiegelt nicht automatisch das Leben außerhalb der Hotelanlagen wider. Wer das Resort auf eigene Faust verlassen und mehr vom Land entdecken möchte, sollte sich deshalb vorher informieren, sich mit den Gegebenheiten vor Ort beschäftigen und die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise beachten.
Unser Urlaub war bewusst anders: Wir wollten eine Woche abschalten – und dafür war das Resort für uns genau richtig.
Würden wir wiederkommen?
Ja, definitiv. Vielleicht würden wir beim nächsten Mal ein paar Kleinigkeiten anders machen: Badeschuhe direkt einpacken, Padel erst spielen, wenn die Sonne etwas verschwunden ist, und bei der Quad-Tour würde ich wahrscheinlich direkt freiwillig auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.
Aber genau solche Erfahrungen gehören für mich zu einer Reise dazu.
Wenn du einen Urlaub suchst, bei dem du morgens ohne großen Plan aufstehen kannst, zum Frühstück gehst, anschließend entscheidest, ob du lieber an den Pool oder ans Meer möchtest und zwischendurch trotzdem die Möglichkeit hast, etwas Besonderes zu erleben, kann ein Resorturlaub in Ägypten genau das Richtige sein.
Für uns war diese Woche eine richtig schöne Mischung aus Entspannung, Sonne, Meer, gutem Essen, kleinen Abenteuern und gemeinsamen Abenden.
Und wenn ich an Ägypten zurückdenke, denke ich deshalb nicht nur an das Hotel oder die Poolanlage. Ich denke an die bunten Fische beim Schnorcheln, den Sand bei unserer Quad-Tour, unsere ziemlich unbeholfenen ersten Versuche beim Padel, Cocktails und Kartenspiele am Abend und daran, einfach mal eine Woche lang keinen großen Plan haben zu müssen.
Und genau deshalb würden wir diesen Urlaub jederzeit wieder machen.